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Gesundes Trinkwasser bleibt ein Traum

Unser Trinkwasser wir nun auch durch Medikamentenrückstände flächendeckend belastet

Mehr als 100 Arzneimittelwirkstoffe im Trinkwasser

Heute werden mehr als 100 verschiedene Arzneimittelwirkstoffe in fast allen Oberflächengewässern, zum Teil auch im Grundwasser und selbst im Trinkwasser nachgewiesen. Rechtliche Regelungen greifen zu kurz. Aktuelle Forschungsprojekte des ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung zeigen Ansätze zur Lösung des Problems. Reichen aber bei weitem nicht aus, um dem Bürger „sauberes“ (rückstandfreies und medikamentenfreies) Trinkwasser zu liefern.

Wasserwerke vor großen Problemen

5.05.2013 – sonnenseite.com – Die häuslichen Abwässer sind die Hauptquelle des Problems. „Damit Medikamente im menschlichen Körper genau dort wirken, wo sie gebraucht werden, werden manche Medikamentenwirkstoffe so gebaut, dass sie ausreichend stabil sind für ihre Reise durch den menschlichen Körper“, erklärt Dr. Martina Winker. Danach werden Wirkstoffe direkt oder als Abbauprodukte mit dem Urin wieder ausgeschieden und gelangen so ins Abwasser und damit in die Kläranlagen. Hier erschwert die große Bandbreite der chemischen Verbindungen den weiteren Abbau.

2011 – 38.000 Tonnen Arzneimittel

Eindeutige Daten über die Höhe des Medikamentenverbrauchs gibt es nicht.  Es werden nur jährliche Hochrechnungen veröffentlicht. Die aktuellsten verfügbaren Zahlen stammen aus dem Jahr 2011. Danach wurden über Apotheken und Krankenhäuser insgesamt 38.000 Tonnen Arzneimittel abgegeben, verteilt auf 2.671 verschiedene Wirkstoffe. Zu den verkaufsstärksten Wirkstoffgruppen gehörten Schmerzmittel (2.500 Tonnen), gefolgt von Antibiotika (500 Tonnen).

Arzneimittelbelastung im Trinkwasser – keine Lösung in Sicht

„Derzeit gibt es weder in Deutschland noch auf europäischer Ebene eine abgestimmte Strategie, mit der das Problem von Arzneimitteln in unserem Wasser wirkungsvoll angegangen werden kann“, sagt Dr. Konrad Götz (ISOE). „Die rechtlichen Regelungen innerhalb des europäischen Zulassungsverfahrens konzentrieren sich bisher auf die wenigen Neuzulassungen und werden dem Problem nicht gerecht“, sagt Götz.

Es bestehe daher dringender Bedarf an Lösungen, die das Problem systematisch angehen – unter Berücksichtigung des hohen gesellschaftlichen Nutzens von Medikamenten. Eine Änderung der gegenwärtigen Verschreibungspraktiken sowie der Gebrauchs- und Entsorgungsmuster beim Patienten spielt hierbei eine wichtige Rolle.

So arbeitet das ISOE heute an Kommunikationsstrategien zur Sensibilisierung der Patienten, Ärzte und Apotheker, entwickelt Maßnahmen zur zielgruppenspezifischen Aufklärung der Bevölkerung und Handlungsstrategien für sogenannte Emissions-Hotspots: Spezialkliniken und Pflegeeinrichtungen. „Dies kann jedoch erst der Anfang sein. Für einen nachhaltigen Schutz der Umwelt ist noch einiges zu tun und bedarf es weiterer Anstrengungen“, lautet das Fazit der ISOE-Forscher. Quelle: Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) 2013 <http://www.isoe.de/>

Jeder kann zu Hause sein Trinkwasser frei von Schadstoffen halten – dank einer Umkehrosmoseanlage!

Seit ca. 20 Jahren haben meine Familie und ich bereits eine Umkehrosmoseanlage in unserem Haushalt zur schadstofffreien Trinkwasserversorgung installiert, übrigens in Amerika seit Jahrzenten Standard.

Das Umkehrosmoseprinzip

Bei der Umkehrosmose wird Leitungswasser durch eine semipermeable (halbdurchlässige) laserperforierte Membrane mit ultrafeinen Poren gepresst, wobei ein molekularer Trennungsprozeß stattfindet. Die Wassermoleküle können die Membran passieren und werden in einem separaten Edelstahltank gespeichert, aus dem dann das Reinstwasser über einen separaten Hahn ausgelassen werden kann. Alle anderen im Wasser gelösten Stoffe (größer als 0,0001 ym) wie Salze, Kalk, radioaktive Teilchen z.B. Cäsium, anorganische Mineralien, Schwermetalle, Bakterien, Rückstände von Medikamenten, Hormone, Nitrat, Pestizid- und Fungizid-Rückstände, Chlor und Chlorverbindungen, Ablagerungen aus den Rohr- und Leitungsnetzen u.ä. werden zurückgehalten.

Machen Sie Ihr eigenes gesundes Wasser

Es gibt nur noch wenige natürliche Quellen, die Ihnen so reines und vitales Trinkwasser liefern kann, wie eine Umkehrosmoseanlage. Die Umkehrosmose bietet die bislang einzig sinnvolle Methode, sein eigenes wirklich reines Wasser herzustellen.

„Wasser arbeitet im menschlichen Körper durch das was es mitnimmt, nicht durch das, was es mitbringt.“ (Prof. Huchard). Je weniger Inhaltsstoffe Wasser enthält, desto besser.

Noch ein Tip aus meiner Erfahrung: Kauf Sie eine Umkehrosmoseanlage nur bei einem Fachhändler, der sie auch einbaut und regelmäßig wartet. Finden Sie keinen Fachhändler – ich helfe Ihnen weiter:

Machen Sie sich Ihr eigenes gesundes Trinkwasser - ich berate Sie gerne.